Auch die jüngsten Teupitzerinnen und Teupitzer haben sich mit dem Thema Windpark beschäftigt – und das mit großem Engagement. Nachdem einige Kinder die Bürgermeisterin gefragt hatten, wie weit die Planungen zum geplanten Windpark vorangeschritten sind, ermunterte sie diese, ihre Gedanken und Wünsche in Briefen oder Bildern festzuhalten. Denn obwohl sie noch zu jung sind, um an der offiziellen Einwohnerbefragung teilzunehmen, wollten sie ihre Meinung mitteilen und sich in die Diskussion einbringen.
Was daraufhin bei der Bürgermeisterin ankam, war eindrucksvoll: zahlreiche handgeschriebene Briefe, bunt gestaltete Bilder und kleine Botschaften. Viele davon trugen Überschriften wie
- „Gründe, warum wir keine Windräder wollen“,
- „Briefe aus der Nachbarschaft und von Freunden“
- „Halt, das ist unser Wald“
Diese kindlichen Stimmen machen deutlich, dass das Thema Windpark nicht nur Erwachsene beschäftigt. Die Beiträge zeigen eindrucksvoll, wie aufmerksam und reflektiert Kinder ihre Umgebung wahrnehmen und welche Bedeutung Natur und Heimat für sie haben. In bunten Bildern und klaren Worten brachten sie ihre Sorgen, Wünsche und Gedanken zum Ausdruck – von der Liebe zum Wald bis zur Sorge um Tiere und Landschaft.
Für die Bürgermeisterin und die Stadt Teupitz sind diese Einsendungen ein wichtiges Signal. Sie zeigen, dass Beteiligung und Mitgestaltung auch jenseits formaler Verfahren möglich sind. Kinder und Jugendliche bringen eine ehrliche, emotionale Perspektive in die Diskussion ein, die den gesellschaftlichen Dialog bereichert.
So wird deutlich: Der geplante Windpark ist nicht nur ein technisches oder politisches Projekt – er berührt das Leben vieler Menschen in Teupitz, unabhängig vom Alter. Die Kinderbeiträge sind daher mehr als nur Zeichnungen oder Briefe – sie sind Ausdruck eines lebendigen Interesses an der Zukunft der eigenen Stadt.
Das Engagement der jungen Teupitzerinnen und Teupitzer ist ein starkes Zeichen dafür, dass Bürgerbeteiligung bereits im Kindesalter beginnt – und dass jede Stimme zählt, wenn es um die gemeinsame Gestaltung der Zukunft geht.